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Wärmeleitfähigkeit

 

Die Wärmeleitzahl oder auch Wärmeleitzahl ist eine Stoffeigenschaft. Stehende Luft ist im Gegensatz ist zu festen Körpern oder auch Füssigkeiten ein schlechter Wärmeleiter. Stehende Luft hat einen sehr geringen Wärmeleitwert. von λ(Luft)= 0,0261 W/mK. Wasser besitzt einen sehr hohen Wärmeleitwert λ (Wasser) = 0,604 W/mK. Die Zahlenwert der Wärmeleitfähigkeit ist ein materialabhängiger jedoch stärkenunabhängiger Zahlenwert (Lambdawert).

Die Wärmeleitfähigkeit gibt an, wie hoch der Wärmestrom in einer 1m dicken Stoffschicht bei 1 K oder auch 1 C° Temeraturdifferenz ist.

Die Auswirkung von Feuchtigkeit auf den Wärmeleitwert

Der hohe Luft- oder Porenanteil ist maßgeblich für einen guten (also niedrigen) Wärmeleitwert verantwortlich. Bei nassen Baustoffe, vor allem Dämmstoffe, erhöht sich der Wärmeleitwert enorm und der Dämmstoff verliert seine gute dämmtechnische Eigenschaft.

Wärmeleitwert eines trockenen Baustoffes

Als Beispiel

Mineralwolle trocken mit einem Wärmeleitwert von WLG 035.
Porenanteil 93 %
λ
(trocken)= 0,035 W/mK

Wärmeleitwert eines nassen Baustoffes

Berechnung des  λ -Wertes der o.g. Mineralwolle einschl. eines Porenwasseranteils von 55 %

λ(w=55%)= 0,035+0,55*0,93 (0,604-0,0261) = 0,331 W/mK

Der Wärmeleitwert eines nassen Dämmstoffes würde sich somit um das ca. 9 bis 10- fache erhöhen.

Nur trockene oder relativ trockene Dämmstoffe haben einen niedrigen Wärmeleitwert.

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